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Nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) muss jeder Betreiber gewerblich genutzter Regalanlagen sicherstellen, dass diese regelmäßig auf ihren sicheren Zustand überprüft werden.
Die DIN EN 15635 konkretisiert dies: eine wöchentliche Sichtkontrolle durch den Sicherheitsbeauftragten sowie eine jährliche Expertenprüfung durch eine befähigte Person sind verpflichtend. Ergänzend gilt die DGUV Regel 108-007 für Lagereinrichtungen und -geräte.

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Abhängig von Höhe, Bauart und Zugänglichkeit.
Regional meist günstiger durch ortsansässige Prüfer.
Typische Gesamtkosten für kleinere Lager.
Die Expertenprüfung nach DIN EN 15635 erfolgt mindestens einmal pro Jahr. Ergänzend gilt eine wöchentliche Sichtkontrolle durch einen internen Sicherheitsbeauftragten.
Die Prüfung muss durch eine sogenannte befähigte Person erfolgen – also eine Person mit entsprechender Qualifikation und Berufserfahrung, häufig mit Schulungsnachweis nach DIN EN 15635.
Mängel werden in einem Prüfprotokoll mit den Stufen grün, gelb oder rot dokumentiert. Rote Mängel erfordern die sofortige Entlastung des Regals, gelbe müssen innerhalb von 4 Wochen behoben werden.
Üblich sind 2,50 bis 7,00 € pro Laufmeter Regal zuzüglich einer Anfahrtspauschale. Bei kleineren Lagern liegen die Gesamtkosten meist zwischen 150 und 400 € pro Jahr.
Geprüft werden alle gewerblich genutzten Lagerregale: Palettenregale, Kragarmregale, Fachbodenregale, Einfahr- und Durchlaufregale sowie automatisierte Regalanlagen.
Die Dauer richtet sich nach Umfang und Bauart. Für ein typisches Lager mit 200 bis 500 Laufmetern sind etwa 2 bis 4 Stunden zu kalkulieren – inklusive Protokollierung vor Ort.
Idealerweise Zugang zu allen Regalen, vorherige Prüfprotokolle, Herstellerunterlagen sowie eine Ansprechperson aus dem Betrieb. Mehr ist in der Regel nicht nötig.
Sie erhalten ein normgerechtes Prüfprotokoll mit Foto-Dokumentation, einer Mängelliste und Empfehlungen zur Behebung. Das Protokoll dient als Nachweis gegenüber Berufsgenossenschaft und Versicherung.